Leev Luögg

 

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LEEV LUÖGG! (rheinl.: Liebe Leute!)

 

Schon wieder eine?

Schon wieder eine!

Ja, aber ich spreche die Hoffnung aus, dass sich bald viele von Euch über die EDITION LAUTER FUCHSBAU äußern werden.

Zuvörderst möchte ich versuchen, Euch die Gründe darzulegen für meinen Versuch, eine eigene Medienunternehmung zu starten. Stellt Euch vor: da schreibe ich einen ca. fünfhundert Seiten langen Roman, werkele jahrelang in dem akribischen Vorhaben, ein phantastisches Debüt hinzulegen, damit ich vielleicht nicht mehr der mittellose Penner bin, sondern von meiner Kunst leben kann, und dann folgendes:

Ich wandte mich an den FOUQUÉ-Verlag.

Klar, wir bringen das Buch. Hieß es.

Die „Lektorenkonferenz“ hat eindeutig beschlossen.

Zwei Wochen, nachdem ich das Buch hingeschickt habe? Welche „Konferenz“? In dieser kurzen Zeit können nicht einige Personen meinen Roman gelesen und beurteilt haben! Meine liebe Schwiegermutter bekam den gleichen Brief. Mit der gleichen Lüge.

Obwohl die Veröffentlichung ihrer Lebenserinnerungen erheblich wichtiger wäre als meine ironische Satire!!
Aber jetzt:

Man brauche eine Autorenbeteiligung!

In meinem Fall, siehe das „Verlagsangebot“,18992 Euro!

Sind die noch ganz dicht?

Das hat nichts mit Liebe zur Literatur zu tun. Da geht's tatsächlich nur noch um die Penunze....

Ergo: EIGENE FIRMA AUFBAUEN! Im Kopf hatte ich das schon lange. Mich nicht mehr mit Plattenfirmen 'rumschlagen, mit Verlagen, mit Haien, die mit Liebe zur Kunst soviel zu tun haben wie eine Kuh mit Twisttanzen. Eigene Firma. Wissen, wer liest, wissen, wer betrachtet, wissen wer hört! Schluss mit der kommerziellen Anonymität!

Und da bin ich! Magst Du ein Buch haben? Ich mach' es Dir. Persönlich. Einzeln. Handsigniert! DIN A 4, Leimbindung, exklusiv!

Magst Du eine Zeichnung, die wir Dir vorstellen? Klar, bekommst Du. Mit Glasbildhalter! Innerhalb Berlins gebracht, nach außerhalb bestens verpackt geschickt. USW.

Wir wollen eine persönliche Firma werden und hoffen, Ihr gebt uns bald viel viel Arbeit. Wird seine Zeit dauern, das ist mir klar, bis ich nicht mehr nur mitrauche, sondern auch mal zum Joint einladen kann....

Ich begnüge mich als Agent für andere Künstler mit zehn Prozent Vermittlungsgebühr....

Und nun, ich küsse Euch, schaut Euch unsere Erstangebote an, vergnügt Euch mit den Gedichten, die Euch Geschmack machen sollen, mein Buch ANDORONS GESANG - POEME AUS EINEM LAUTEN FUCHSBAU zu ordern, oder geht mit der Leseprobe aus meinem Roman FREAK WILLEM auf eine „halbschwule“ Reise....

(Den Begriff „halbschwul“ hat der Ex-Box-Europameister Frank Wissenbach - ich darf angeben: Freund von mir - erfunden. Wenn den jemand anmacht, kriegt er die Antwort: „Komm mir nicht so halbschwul 'rüber!“ Womit er die Lacher auf seiner Seite hat.)

Beteiligt Euch! Einzelne Gedichte servieren wir auch hinter Glasbildhalter! Schickt uns Bilder (Fotos davon, die einscannerbar sind) schickt uns Töne! In Kürze, darüber informieren wir sofort, findet Ihr auf meiner Web einen Superlink zu einem Kollegen, der MP3 Klangproben ins Netz setzen kann...

 

Gebt mir Arbeit! Macht mir Stress! Macht mich verrückt! Mailt mich fertig! Lasst uns der Welt einen geistigen Ständer verpassen! Lasst uns unmöglich sein!

 

Euer

JAN GERALD FUCHS

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